BoCamp Teekessel
Lange habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ich mein Wasser für Tee und Trekkingnahrung koche, wenn ich alleine unterwegs bin.
Den großen Topf mitschleppen? Viel zu groß und viel zu sperrig.
Das Wasser in meiner Tasse heiß machen? Davon bin ich weg, nachdem ich mir auf diese Weise mal glorreich den Mund verbrannt habe *hüstel*
Und sonst?
Ein zufälliger Blick über meine Teekannensammlung aus 🇬🇧 bringt mich auf die Idee.
Ein eigener Teekessel für’s Trekking. Praktisch und zu rechtfertigen … Ist ja für Outdoor und nicht für‘s Regal … *fg*
Und so zieht nach kurzer Suche dieser kleine Teekessel von BoCamp bei mir ein.
Im Internet wird er überall mit 800 ml Fassungsvermögen angegeben, aber in der Realität fasst er nur 600 ml. Zur Not gingen auch noch 650 ml, aber dann steht das Wasser schon im Ausgießer.
Erst überlege ich, ob das für meine Bedürfnisse reicht und schaue zur Sicherheit auch meine Trekkingrezepte durch.
Und es passt … 250-300 ml für den abendlichen Tee nach der Wanderung plus 300-350 ml für mein Abendessen
Der Kessel darf bleiben
Sieht er doch auch so furchtbar niedlich aus … 🥰
Trotz des Niedlichkeitsfaktors kommt der Kleine aber auch mit anderen, nicht zu verachtenden, Details daher.
- das extra gehärtete Aluminium sorgt dafür, dass der Kessel mit jedwedem Brennstoff funktioniert
- Aluminium ist leichter als Edelstahl und leitet die Wärme besser als Titan
- durch die extra Härtung steckt der Kessel auch saure und salzige Inhalte problemlos weg
- Griff und Deckelgriff sind ummantelt und auch der größte Körperklaus sollte sich damit nicht die Finger verbrennen
- Griff und Deckelgriff sind abklappbar
- in das Innere des Kessels passen Kleinigkeiten der Trekkingküche oder ZipLoc-Beutel mit Trekkingnahrung
- der kleine Kerl wiegt gerade mal 140 g
- einfaches und saufreies Ausgießen
Im Test auf meinem Spiritusbrenner brauchte das Kerlchen (unter Küchenbedingungen) 13 Minuten, bis das Wasser am Siedepunkt war.
Fazit
Der kleine Kerl ist definitiv nur etwas für 1 Person, da er mit 600 ml schon recht knapp bemessen ist. Dennoch macht er, was er soll, ist dabei handlich, sehr leicht und passt auch noch in die hinterste Ecke des Rucksackes.


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